Aktuelle Nachrichten

Rund um Kraftstoffpreise und Mobilität

05.01.2026 21:02 Uhr

US-Politik treibt Ölpreis durch Maduro-Festnahme und Venezuela-Druck.

Der Ölmesspreis stieg, da die Ergreifung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Kräfte neue geopolitische Risiken erzeugte und Washington offenbar die Lieferungen aus Venezuela weiter einschränken will. West Texas Intermediate legte um 1,7% zu und landete bei über 58 Dollar je Barrel. Die USA wollen den Export des OPEC-Produzenten unter Druck setzen, aber Venezuelas kleiner globaler Einfluss und ein Markt mit wachsendem Überangebot begrenzen die Preissteigerungen. Aktien von Ölunternehmen stiegen im vorbörslichen Handel, nachdem Präsident Donald Trump angekündigt hatte, dass US-Firmen Milliarden in den Wiederaufbau Venezuelas investieren werden. Laut Rigzone plant die USA zudem die Beschlagnahme des Tankers Marinera, der angeblich venezolanisches Öl transportiert. Inzwischen wurde Maduro nach New York geflogen, wo er auf die Anklage des Narko-Terrorismus plädierte. Venezuelas Ölproduktion, einst bedeutend, macht nun weniger als 1% des weltweiten Angebots aus.

Quelle: rigzone.com
05.01.2026 12:43 Uhr

OPEC+ stoppt Produktionsanstieg: Markt bleibt unter Druck

Ein Bericht von Rigzone weist darauf hin, dass die OPEC+ am 4. Januar beschlossen hat, die Produktionssteigerungen für Februar und März 2026 auszusetzen. In der Sitzung, an der unter anderem Saudi-Arabien, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate teilnahmen, wurde bekräftigt, dass die Anforderungen an die Ölförderung je nach Land variieren. Die Entscheidung folgt auf frühere freiwillige Anpassungen im Jahr 2023. Ziel bleibt es, die Marktstabilität zu unterstützen. Analysten merken an, dass trotz geopolitischer Risiken die makroökonomischen Schwächen überwiegen. Dies führt dazu, dass der Ölmarkt von einem Überangebot und schwacher Nachfrage geprägt bleibt, wie Naeem Assam von Zaye Capital Markets betonte. Frank Walbaum, Analyst bei Naga, erwartet ebenfalls Druck auf den Markt, da das globale Angebot stärker als die Nachfrage zunehmen könnte. Die nächsten OPEC+ Treffen zur Lagebesprechung sind monatlich geplant, beginnend ab dem 1. Februar.

Quelle: rigzone.com
05.01.2026 05:00 Uhr

Supermärkte bieten günstigere E-Ladestationen als öffentliche Säulen

Immer mehr Supermärkte, Baumärkte und Schnellrestaurants bieten heute Lademöglichkeiten für Elektroautos an, und die Nutzung dieser Stationen ist oft günstiger als an öffentlichen Ladesäulen. Eine von AUTO BILD zitierte Studie hebt hervor, dass allein durch die Supermarktkette Lidl europaweit mehr Ladepunkte betrieben werden, als etwa in ganz Irland vorhanden sind. Der Preisvorteil liegt bei Marken wie Aldi und Lidl darin, dass das Ladeangebot preislich unter dem von Haushaltsstrom liegt: Wechselstromladen kosten hier 29 Cent pro kWh, während Schnelllader mit bis zu 150 kW günstige 47 Cent pro kWh berechnen. Besondere Nutzungsvorteile bieten dabei Apps, welche die günstigen Konditionen sichern. Besonders ist auch, dass Unternehmen wie Lichtblick in Kooperation mit Edeka zügig beim Ausbau neuer Ladesäulen involviert sind: Geplant sind 150 Ladepunkte an norddeutschen Standorten bis 2026, um das öffentliche Laden zu erleichtern. Diese Entwicklungen unterstützen somit effektiv die EU-Netzausbaupläne und kommen der E-Mobilität entscheidend zugute.

Quelle: autobild.de
01.01.2026 05:07 Uhr

Schnellladen erhöht Reichweite auf Langstrecken: 800-Volt Technik im Fokus

Schnelles Laden ist für viele E-Auto-Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium. Besonders auf Langstrecken ist die volle Kapazität des Akkus gefragt, weshalb es sich lohnt, die Ladepausen möglichst kurz zu halten. Beim Schnellladen fließt Gleichstrom, welchen die DC-Ladestationen bereitstellen. Diese beginnen ihre Leistung bei 50 kW und reichen aktuell bis 400 kW. Hersteller setzen zunehmend auf höhere Spannungen wie 800 Volt, um die Ladezeiten weiter zu verkürzen. Jedoch kann ständiges Schnellladen die Akkukapazität schneller reduzieren, weshalb auch das langsame Laden im Alltag empfohlen wird. Wichtig ist auch das Batteriemanagement, denn niedrige Temperaturen verlangsamen den Ladevorgang. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Akku vor dem Laden auf Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius gebracht wird. Große Schnellladeparks findet man vor allem entlang von Autobahnen und bei großen Einkaufszentren. Betreiber wie Ionity und Tesla bieten leistungsstarke Ladesäulen an, die zunehmend auch für markenfremde Fahrzeuge zugänglich sind.

Quelle: autobild.de

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

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