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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 10.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Freitag, dem 10.04. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einer Phase mit leichtem Abwärtsdruck, wobei die untypisch hohen Margen der Mineralölkonzerne mittelfristig auf Preiskorrekturen hindeuten. Freitag, 10. April 2026: Tendenz leicht fallend. Der Freitag zeigt sich historisch als günstiger Tanktag, was zusammen mit dem anhaltenden 7-Tage-Abwärtstrend von rund 2,0 Cent pro Tag für sinkende Preise spricht. Wer heute tankt, könnte gegenüber morgen im Vorteil sein. Samstag, 11. April 2026: Tendenz stabil. Am Wochenende drehen sich die Vorzeichen typischerweise um. Samstage sind erfahrungsgemäß rund 0,3 Cent teurer als der Wochendurchschnitt. Das kurzfristige Abwärtsmomentum wird dadurch weitgehend ausgeglichen. Sonntag, 12. April 2026: Tendenz stabil. Auch der Sonntag liegt preislich leicht über dem Wochenmittel. Die Gegenkräfte aus Wochentagsmuster und fallendem Momentum halten sich die Waage, sodass keine größere Bewegung zu erwarten ist. Montag, 13. April 2026: Tendenz stabil. Der Wochenstart bringt erfahrungsgemäß höhere Preise, da viele Autofahrer am Montag tanken. Das Zusammenspiel mit dem weiterhin negativen Momentum führt jedoch zu einem ausgeglichenen Gesamtbild. Im Prognosezeitraum befinden sich mehrere Bundesländer in Schulferien beziehungsweise am Ferienende. Am 10. April 2026 haben rund 37 Prozent der Bevölkerung Ferien, während für etwa 27 Prozent die Ferien enden. Am 11. April 2026 steigt der Anteil derjenigen, bei denen die Ferien enden, auf rund 31 Prozent. Zum Sonntag und Montag sinkt der Ferienanteil deutlich auf etwa 10 beziehungsweise 6 Prozent. Das Ferienende in mehreren Bundesländern wie Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Berlin und Sachsen-Anhalt sorgt typischerweise für Rückreiseverkehr, der die Nachfrage an Tankstellen leicht erhöht und damit einen geringfügigen Preisaufschlag von etwa 0,1 Cent pro Liter bewirken kann. Die Bewertung stützt sich auf mehrere Faktoren. Besonders auffällig ist die Rohüberschussanalyse: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei rund 46,1 Cent pro Liter und damit etwa 8,3 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 37,8 Cent. Diese Marge übersteigt auch die obere Perzentilgrenze der Jahresverteilung von 42,1 Cent deutlich. Bei Diesel ist die Abweichung mit plus 15,2 Cent noch ausgeprägter, bei E10 liegt sie bei plus 8,2 Cent. Historisch betrachtet führt eine derart hohe Marge meist binnen etwa 14 Tagen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Marktdruck auf die Konzerne zunimmt. Der Rohölpreis ist in den letzten 24 Stunden um etwa 0,5 Prozent gesunken. Allerdings zeigen empirische Untersuchungen, dass Ölpreissenkungen asymmetrisch weitergegeben werden: Während Erhöhungen innerhalb weniger Tage an der Zapfsäule ankommen, verteilen sich Senkungen über etwa 11 Tage. Erst rund ein Fünftel des aktuellen Rückgangs ist bereits eingepreist. Das kurzfristige 7-Tage-Momentum ist mit etwa minus 2,0 Cent pro Tag deutlich negativ, was auf einen anhaltenden Abwärtstrend hindeutet. Dem steht ein leicht positiver 28-Tage-Makrotrend von plus 0,4 Cent pro Tag gegenüber, der die mittelfristige Marktdynamik abbildet. Die Komplexität dieses Prognosemodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel zahlreicher Einflussfaktoren, die teils gegenläufig wirken. Das Wochentagsmuster basiert auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preisdaten, wobei jüngere Beobachtungen stärker gewichtet werden und somit Marktveränderungen zeitnah erfasst werden. Die Kalendereffekte berücksichtigen bundeslandspezifische Ferien und Feiertage, gewichtet nach Bevölkerungsanteil, um die tatsächliche Nachfragesituation abzubilden. Die Ölpreiskomponente arbeitet mit einem asymmetrischen Modell, das die unterschiedlichen Geschwindigkeiten bei Preissteigerungen und Preissenkungen empirisch abbildet. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Gewinnmarge mit statistischen Schwellenwerten aus der Jahresverteilung und liefert damit ein Frühwarnsignal für bevorstehende Preisanpassungen. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der wiederum mit historischen Wahrscheinlichkeiten aus Backtests kalibriert wird, um die Treffsicherheit der Prognose zu erhöhen.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta