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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 22.03.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Sonntag, dem 22.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise in Deutschland zeigen derzeit eine aufwärts gerichtete Tendenz, wobei besonders zur Wochenmitte ein weiterer Anstieg zu erwarten ist, bevor sich die Lage am Mittwoch wieder beruhigt. Sonntag, 22. März 2026: Leicht steigende Preise. Der typische Sonntagsaufschlag und das aktuelle Aufwärtsmomentum treiben die Preise moderat nach oben. Montag, 23. März 2026: Leicht steigende Preise. Der Wochenstart zeigt historisch etwas höhere Preise als der Wochendurchschnitt, das Aufwärtsmomentum hält an. Dienstag, 24. März 2026: Steigende Preise. Der Dienstag ist statistisch der teuerste Tag der Woche mit einem durchschnittlichen Aufschlag von etwa 0,2 Cent pro Liter gegenüber dem Wochenmittel. Mittwoch, 25. März 2026: Stabile Preise. Der Mittwoch bringt typischerweise Entspannung mit einem Preisabschlag von rund 0,3 Cent pro Liter unter dem Wochendurchschnitt. Die aktuelle Marktsituation ist durch mehrere gegenläufige Faktoren geprägt. Auf der einen Seite besteht ein klares Aufwärtsmomentum: Die Preise sind in den vergangenen sieben Tagen im Schnitt um knapp 1,0 Cent pro Tag gestiegen, der 28-Tage-Trend zeigt ebenfalls einen Anstieg von etwa 1,0 Cent täglich. Dies spricht kurzfristig für weiter steigende Preise. Auf der anderen Seite liefert die Rohüberschussanalyse ein wichtiges Gegensignal. Der aktuelle Rohüberschuss, also die Differenz zwischen dem Netto-Verkaufspreis und den Kosten für Rohöl sowie fixen Abgaben, beträgt derzeit 36,2 Cent pro Liter. Im Vergleich zum Vier-Wochen-Durchschnitt von 33,9 Cent pro Liter liegt die Marge um 2,3 Cent höher. Besonders auffällig ist die Situation beim Diesel, wo die Marge mit 66,6 Cent pro Liter den oberen Schwellenwert von 59,1 Cent pro Liter deutlich überschreitet. Dies deutet darauf hin, dass die Mineralölkonzerne derzeit überdurchschnittlich hohe Margen einfahren. Erfahrungsgemäß normalisiert sich diese Situation binnen etwa 14 Tagen durch Preiskorrekturen nach unten. Der Rohölpreis selbst zeigt sich nahezu unverändert mit einem minimalen Rückgang von unter 0,1 Prozent in den letzten 24 Stunden. Dieser leichte Rückgang wird sich über die nächsten elf Tage sukzessive in den Tankstellenpreisen niederschlagen, wobei bisher erst ein kleiner Teil eingepreist ist. Im Prognosezeitraum gibt es bundesweit weder Feiertage noch Schulferien oder Brückentage, sodass diese Faktoren keinen Einfluss auf die Preisentwicklung haben. Das Prognosemodell berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren, deren Zusammenspiel die Komplexität der Preisbildung an deutschen Tankstellen widerspiegelt. Die Wochentagseffekte basieren auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preisdaten, wobei jüngere Beobachtungen stärker gewichtet werden. Die Übertragung von Rohölpreisänderungen auf Tankstellenpreise folgt einem asymmetrischen Modell: Preisanstiege werden mit einer Halbwertszeit von etwa drei Tagen weitergegeben, während Preissenkungen mit einer Halbwertszeit von knapp fünf Tagen langsamer durchschlagen. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Marge mit statistischen Schwellenwerten aus der Jahresverteilung, um überhöhte oder gedrückte Margen zu identifizieren. Zusätzlich fließen kurzfristige und mittelfristige Preistrends sowie Kalendereffekte in die Gesamtbewertung ein. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der die wahrscheinliche Preisrichtung anzeigt.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta