Alle Benzinpreise in
der Nähe,
aktuell und schnell
Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 24.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 24.03. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich aktuell in einer Phase mit widersprüchlichen Signalen: Der Ölpreis ist deutlich gestiegen, gleichzeitig liegen die Margen der Mineralölkonzerne auf historisch hohem Niveau, was mittelfristig Korrekturdruck nach unten erzeugt. Dienstag, 24. März 2026: Die Preise tendieren leicht nach oben. Der Wochentag Dienstag ist statistisch einer der teuersten Tage, hinzu kommt der spürbare Ölpreisanstieg von rund 2,4 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Auch das kurzfristige Momentum zeigt nach oben. Wer tanken muss, sollte den heutigen Tag meiden. Mittwoch, 25. März 2026: Es ist mit stabilen bis leicht günstigeren Preisen zu rechnen. Der Mittwoch gehört typischerweise zu den preiswerteren Wochentagen. Der Ölpreiseffekt schwächt sich bereits ab, während die überdurchschnittliche Branchenmarge dämpfend wirkt. Donnerstag, 26. März 2026: Ebenfalls stabile Preise. Wie der Mittwoch ist auch der Donnerstag statistisch ein günstiger Tag zum Tanken. Die Einflussfaktoren bleiben weitgehend unverändert. Freitag, 27. März 2026: Zum Wochenende hin steigen die Preise erfahrungsgemäß wieder leicht an. Der Freitag zeigt typischerweise einen Preisaufschlag gegenüber der Wochenmitte. Zur aktuellen Situation und den Bewertungsgrundlagen: Die Rohüberschussanalyse zeigt ein bemerkenswertes Bild. Die aktuelle Marge liegt bei 37,9 Cent pro Liter und damit 3,8 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 34,1 Cent. Bei Diesel ist die Abweichung mit gut 20 Cent über dem Mittelwert besonders ausgeprägt. Diese Werte liegen oberhalb des 80. Perzentils der Jahresverteilung, was historisch betrachtet ungewöhnlich hoch ist. In vergleichbaren Situationen der Vergangenheit kam es typischerweise binnen etwa 14 Tagen zu Preiskorrekturen nach unten. Dies bedeutet nicht, dass die Preise sofort fallen, aber der strukturelle Druck für eine Normalisierung der Margen ist vorhanden. Dem gegenüber steht der aktuelle Ölpreistrend. Mit einem Plus von 2,4 Prozent innerhalb von 24 Stunden und 2,8 Prozent über 48 Stunden liegt ein deutlicher Anstieg vor. Erfahrungsgemäß geben Tankstellen solche Rohölverteuerungen schnell an die Verbraucher weiter, während Preissenkungen bei fallendem Ölpreis deutlich langsamer erfolgen. Der kurzfristige und mittelfristige Preistrend zeigt ebenfalls nach oben, mit durchschnittlich etwa 0,2 Cent pro Tag bei Benzin und gut 1 Cent pro Tag bei Diesel über die vergangenen sieben Tage. Das Berechnungsmodell für diese Prognose ist vielschichtig aufgebaut. Es kombiniert Wochentagsmuster aus 13 Jahren Preishistorie mit exponentieller Gewichtung, wobei jüngere Daten stärker einfließen. Hinzu kommen Ölpreisbewegungen mit einem asymmetrischen Modell, das die schnellere Weitergabe von Erhöhungen gegenüber Senkungen abbildet. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bundeslandspezifisch berücksichtigt und bevölkerungsgewichtet aggregiert. Das Momentum erfasst kurzfristige Trends der letzten sieben Tage, während der Makrotrend mittelfristige Entwicklungen über 28 Tage abbildet. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Branchenmarge mit historischen Verteilungen und leitet daraus Wahrscheinlichkeiten für Preiskorrekturen ab. All diese Komponenten fließen gewichtet in einen Gesamtwert ein, der dann in die Tendenzeinschätzung übersetzt wird. Die Komplexität ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser teils gegenläufigen Faktoren, deren relatives Gewicht sich je nach Marktphase verschieben kann.