Alle Benzinpreise in
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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 28.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Dienstag, dem 28.04. um 13:15 Uhr Gesamtlage: Der Spritmarkt steht vor einer besonderen Woche – nach leichten Aufwärtstendenzen zu Wochenbeginn sorgt zum 1. Mai 2026 eine staatlich verordnete Steuersenkung für deutlich günstigere Preise, während gleichzeitig der Feiertag zusätzliche Nachfrage erzeugt. Dienstag, 28. April 2026: Leicht steigend. Der Dienstag ist traditionell einer der teuersten Wochentage. Hinzu kommt ein spürbarer Ölpreisanstieg von gut 3 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden, der zeitnah an die Zapfsäulen weitergegeben wird. Das kurzfristige Preismomentum zeigt ebenfalls nach oben. Wer heute tanken muss, sollte möglichst nicht bis zum Abend warten. Mittwoch, 29. April 2026: Stabil. Die Wochenmitte bringt typischerweise etwas Entspannung. Der Mittwoch liegt leicht unter dem Wochendurchschnitt. Der Ölpreiseffekt wirkt zwar noch nach, verliert aber an Stärke. Insgesamt kaum Bewegung zu erwarten. Donnerstag, 30. April 2026: Stabil mit leichter Abwärtstendenz. Der Donnerstag ist statistisch gesehen der günstigste Wochentag – in den vergangenen Wochen lag er durchschnittlich etwa 0,5 Cent unter dem Wochenmittel. Da der 1. Mai unmittelbar bevorsteht, könnte es am Vortag noch zu leichten Vorzieheffekten beim Tanken kommen, die den Preis minimal stützen. Freitag, 1. Mai 2026: Leicht fallend trotz Feiertag. Am Tag der Arbeit, der in allen 16 Bundesländern Feiertag ist, tritt eine gesetzliche Änderung der Mineralölsteuer in Kraft. Die staatlichen Abgaben sinken um rund 7,0 Cent pro Liter netto, was brutto etwa 8,3 Cent entspricht. Erfahrungsgemäß geben Tankstellen Steuersenkungen jedoch nur verzögert und unvollständig weiter – der sogenannte Rockets-and-Feathers-Effekt. Realistisch ist am Stichtag selbst eine Preissenkung von etwa 4 bis 5 Cent brutto. Der Rest der Entlastung dürfte erst in den Folgetagen bei den Verbrauchern ankommen. Gleichzeitig erhöht der bundesweite Feiertag die Nachfrage durch Ausflugs- und Reiseverkehr, was preislich leicht dagegenhält. Unterm Strich überwiegt aber die Steuersenkung deutlich. Zum Kalender im Prognosezeitraum: Am Freitag, 1. Mai 2026, ist bundesweit Feiertag. Feiertage führen üblicherweise zu erhöhter Spritnachfrage, weil viele Menschen Ausflüge unternehmen oder Kurzreisen starten. Empirisch liegt der Preisaufschlag an Feiertagen bei etwa 0,3 Cent pro Liter gegenüber normalen Werktagen. In diesem Fall wird dieser Effekt jedoch von der deutlich stärkeren Steuersenkung überlagert. Der Donnerstag, 30. April 2026, ist als Vortag des Feiertags zu beachten – hier zeigt sich typischerweise ein leichter Rückgang, da viele Autofahrer bereits vorab getankt haben. Zur Situation und den Bewertungsansätzen: Die Rohüberschussanalyse liefert derzeit keine besonderen Signale. Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne bei Super E5 liegt bei etwa 41,9 Cent pro Liter und damit fast exakt auf dem Niveau des Vier-Wochen-Durchschnitts von 41,3 Cent. Die Marge bewegt sich im Normalbereich zwischen den typischen Schwankungsgrenzen von etwa 36 bis 46 Cent. Es besteht also weder besonderer Senkungsdruck durch überhöhte Margen noch Anlass für kurzfristige Preisanhebungen wegen gedrückter Gewinnspannen. Bei Diesel zeigt sich ein ähnliches Bild, hier liegt die Marge mit etwa 61 Cent sogar leicht unter dem längerfristigen Durchschnitt von knapp 67 Cent, was tendenziell stabilisierend wirkt. Der Ölpreis hat binnen 24 Stunden um gut 3 Prozent zugelegt. Solche Anstiege werden erfahrungsgemäß sehr schnell an die Tankstellen weitergereicht – der größte Teil bereits am ersten Tag, der Rest über zwei bis drei weitere Tage. Sinkende Ölpreise hingegen kommen typischerweise nur verzögert beim Verbraucher an. Dieses asymmetrische Verhalten ist als Rockets-and-Feathers-Effekt bekannt und spielt auch bei der bevorstehenden Steuersenkung eine Rolle. Das kurzfristige Momentum weist aktuell nach oben mit etwa 0,3 Cent Anstieg pro Tag über die letzten sieben Tage. Der längerfristige Makrotrend über 28 Tage zeigt hingegen leicht nach unten. Diese gegenläufigen Signale deuten auf einen Markt hin, der sich in einer Übergangsphase befindet. Die aktuelle Volatilität ist erhöht – die durchschnittliche Tagesspanne lag zuletzt bei knapp 13 Cent und damit über dem üblichen Niveau. Das macht Prognosen grundsätzlich unsicherer. Zur Komplexität des Berechnungsmodells: Die Preisprognose basiert auf einem mehrstufigen Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren gewichtet zusammenführt. Dabei werden historische Wochentagsmuster aus 13 Jahren Preisdaten herangezogen, wobei jüngere Beobachtungen exponentiell stärker gewichtet werden als ältere. Der Ölpreistrend fließt mit einem asymmetrischen Modell ein, das berücksichtigt, dass Preisanstiege schneller weitergegeben werden als Senkungen. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden für jedes Bundesland einzeln erfasst und bevölkerungsgewichtet aggregiert. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Brutto-Marge der Tankstellen mit dem historischen Normalbereich und erkennt so überhöhte oder gedrückte Gewinnspannen. Steueränderungen werden als eigenständiger Faktor mit hoher Zuverlässigkeit eingepreist. Schließlich dämpft das Modell bei ungewöhnlich hoher Marktvolatilität automatisch die Prognosestärke, um Fehlsignale zu vermeiden. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, aus dem sich die Tendenzaussage ableitet.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta