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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 06.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Montag, dem 06.04. um 17:40 Uhr Die Spritpreise befinden sich derzeit auf erhöhtem Niveau mit steigender Tendenz, wobei die historisch hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne mittelfristig Preiskorrekturen nach unten erwarten lässt. Montag, 6. April 2026: Leicht steigende Tendenz. Der Ostermontag ist bundesweit Feiertag, für 82 Prozent der Bevölkerung laufen die Osterferien, und als letzter freier Tag vor dem Arbeitsalltag sorgt verstärkter Rückreiseverkehr für höhere Nachfrage. Trotz leicht gesunkenem Rohölpreis halten sich die Preise auf erhöhtem Niveau. Dienstag, 7. April 2026: Leicht steigende Tendenz. Für rund 37 Prozent der Bevölkerung enden die Ferien, in Brandenburg und Thüringen beginnen sie dagegen erst. Der Ferienende-Effekt mit Rückreiseverkehr hält die Preise noch oben. Für 88 Prozent der Deutschen laufen die Ferien weiter. Mittwoch, 8. April 2026: Stabile Preisentwicklung. Die Ferienende-Quote steigt auf 51 Prozent der Bevölkerung, während 88 Prozent noch Ferien haben. Der günstige Mittwochs-Effekt beginnt sich bemerkbar zu machen und dämpft den Aufwärtstrend. Donnerstag, 9. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Mit dem Donnerstag tritt der statistisch günstigste Wochentag ein. Für etwa die Hälfte der Bevölkerung laufen noch Ferien, 18 Prozent haben Ferienende. Die Kombination aus günstigem Wochentag und nachlassendem Reiseverkehr drückt die Preise erstmals spürbar nach unten. Im Prognosezeitraum vom 6. bis 9. April 2026 spielen verschiedene Kalenderereignisse eine wesentliche Rolle. Am Ostermontag, dem 6. April, ist für die gesamte Bevölkerung Feiertag, gleichzeitig haben 82 Prozent Ferien. Dieser Tag als letzter freier Tag vor dem Arbeitsalltag ist typischerweise ein Rückreisetag mit entsprechend hoher Tanknachfrage an Autobahntankstellen und insgesamt erhöhtem Preisniveau. In den Folgetagen enden die Ferien gestaffelt: Am 7. April für 37 Prozent, am 8. April für 51 Prozent und am 9. April für 18 Prozent der Bevölkerung. Während in einigen Bundesländern die Ferien enden, beginnen sie in Brandenburg am 7. April und in Thüringen ebenfalls am 7. April erst. Ferienanfangstage bringen üblicherweise erhöhte Nachfrage durch Abreisende mit sich, Ferienende-Tage zeigen ebenfalls leicht erhöhte Preise durch Heimkehrer. Insgesamt sorgt diese Mischung aus Feiertag, Ferienverkehr und gestaffeltem Ferienende für ein anhaltend hohes Nachfrageniveau zu Wochenbeginn, das erst zur Wochenmitte nachlässt. Die Rohüberschussanalyse zeigt ein interessantes Bild. Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei 46,6 Cent pro Liter und damit deutlich über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 36,5 Cent pro Liter. Diese Abweichung von rund 10,2 Cent nach oben übersteigt das 80er-Perzentil der Jahresverteilung von 38,9 Cent erheblich. Bei Diesel fällt die Marge mit 79,0 Cent pro Liter sogar noch deutlicher aus dem Rahmen, hier liegt sie 22,1 Cent über dem Durchschnitt. Historisch betrachtet führen solch hohe Margen typischerweise binnen etwa 14 Tagen zu Preiskorrekturen nach unten, da der Wettbewerbsdruck zwischen den Tankstellenketten einsetzt. Diese überhöhte Marge dämpft in der Prognose die positiven Preissignale und erklärt, warum trotz Feiertag und Ferienverkehr keine stärkeren Anstiege erwartet werden. Das sieben-Tage-Momentum zeigt derzeit einen steigenden Trend von etwa 1,3 Cent pro Tag bei Benzin und Super E10 sowie 2,2 Cent pro Tag bei Diesel. Auch der 28-Tage-Makrotrend weist mit 0,8 Cent pro Tag nach oben. Der Rohölpreis hingegen ist in den letzten 24 Stunden um 0,8 Prozent gefallen, wobei sich solche Senkungen erfahrungsgemäß nur verzögert über etwa elf Tage auf die Zapfsäulenpreise auswirken. Die Komplexität dieses Prognosemodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel zahlreicher Faktoren, die teils gegenläufig wirken. Wochentagseffekte werden aus 13 Jahren Datenhistorie mit exponentieller Gewichtung berechnet, wobei jüngere Beobachtungen stärker einfließen als ältere. Ölpreisbewegungen werden asymmetrisch modelliert, da Preiserhöhungen an der Zapfsäule schneller durchschlagen als Senkungen. Kalendereffekte berücksichtigen nicht nur bundesweite Feiertage, sondern auch die bevölkerungsgewichtete Verteilung von Ferienzeiten über alle 16 Bundesländer hinweg. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Tankstellenmarge mit statistischen Perzentilen der Jahresverteilung und liefert Signale für mittelfristige Preiskorrekturen. Kurzfristiges Momentum und längerfristiger Makrotrend erfassen unterschiedliche zeitliche Dynamiken. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der wiederum mit empirisch kalibrierten Wahrscheinlichkeiten aus Backtests abgeglichen wird.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

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