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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 16.03.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Montag, dem 16.03. um 17:40 Uhr Die Kraftstoffpreise befinden sich aktuell in einer deutlich steigenden Phase, wobei ab Wochenmitte eine Entspannung einsetzen dürfte. Montag, 16. März 2026: Preise steigen deutlich. Der Wochenstart ist traditionell ein teurer Tag, verstärkt durch ein anhaltendes Aufwärtsmomentum der vergangenen Tage. Dienstag, 17. März 2026: Der stärkste Preisdruck der Woche. Der Dienstag zeigt sich historisch als teuerster Wochentag, kombiniert mit dem weiterhin steigenden Preistrend. Mittwoch, 18. März 2026: Leicht steigende Tendenz, aber deutliche Entspannung. Der Mittwoch ist statistisch günstiger als der Wochenanfang, was den Aufwärtsdruck bremst. Donnerstag, 19. März 2026: Stabile Preise. Der Donnerstag ist historisch der günstigste Wochentag und gleicht das noch vorhandene Aufwärtsmomentum weitgehend aus. Zur aktuellen Situation: Der Spritmarkt zeigt derzeit ein klares Aufwärtsmuster. Das 7-Tage-Momentum liegt bei etwa 0,5 Cent pro Tag bei Super und E10, der längerfristige 28-Tage-Trend sogar bei rund 1,3 Cent pro Tag. Diese Dynamik treibt die Preise besonders zu Wochenbeginn nach oben. Der Rohölpreis ist nahezu stabil mit einem minimalen Rückgang von unter 0,1 Prozent in den letzten 24 Stunden, liefert also aktuell keine nennenswerten Impulse. Es gibt keine Feiertage, Schulferien oder Brückentage im Prognosezeitraum, die zusätzlichen Preisdruck erzeugen könnten. Die Rohüberschussanalyse liefert ein interessantes Signal: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei 36,3 Cent pro Liter und damit gut 3,1 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 33,2 Cent. Besonders auffällig ist die Situation beim Diesel, wo die Marge mit knapp 58 Cent pro Liter fast 13 Cent über dem Mittelwert liegt und damit am oberen Rand der historischen Jahresverteilung. Diese untypisch hohen Margen deuten darauf hin, dass die Konzerne Spielraum für Preiskorrekturen nach unten haben. Erfahrungsgemäß normalisieren sich solche Situationen binnen etwa 14 Tagen, sodass mittelfristig mit einer Entspannung zu rechnen ist. Kurzfristig überwiegt jedoch das aktuelle Aufwärtsmomentum. Wer günstig tanken möchte, sollte nach Möglichkeit auf den Donnerstag ausweichen. Der Montag und insbesondere der Dienstag sind die ungünstigsten Tankage dieser Woche. Das zugrundeliegende Prognosemodell berücksichtigt zahlreiche Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen und teilweise gegenläufig wirken. Die Wochentagsmuster basieren auf 13 Jahren Preishistorie mit über 4400 Datenpunkten, wobei jüngere Beobachtungen stärker gewichtet werden. Die Ölpreisübertragung erfolgt asymmetrisch, das heißt Anstiege werden von den Tankstellen schneller weitergegeben als Senkungen, was durch unterschiedliche Zeitkonstanten von etwa 3 Tagen bei Anstiegen gegenüber fast 5 Tagen bei Rückgängen abgebildet wird. Die Kalenderfaktoren werden anhand von zwei Jahren bundeslandspezifischer Daten ermittelt und bevölkerungsgewichtet zusammengeführt. Momentum und Makrotrend erfassen kurz- und mittelfristige Preisdynamiken, während die Margenanalyse das Verhalten der Mineralölkonzerne modelliert. All diese Komponenten fließen in einen Gesamtwert ein, der die Tendenz für jeden Tag angibt, wobei die verschiedenen Faktoren mal in dieselbe Richtung wirken und mal gegeneinander laufen.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

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