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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 01.05.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Freitag, dem 01.05. um 09:15 Uhr Die Spritpreise befinden sich aktuell in einer Phase mit gegenläufigen Kräften: Ein fallender Markttrend trifft auf eine unter Druck stehende Marge der Mineralölkonzerne, was die Prognose für die kommenden Tage unsicherer macht als üblich. Freitag, 1. Mai 2026: Tendenz leicht fallend. Der Tag der Arbeit ist bundesweit Feiertag für die gesamte Bevölkerung. Historisch sind Freitage ohnehin die günstigsten Tanktage der Woche mit durchschnittlich 0,8 Cent niedrigeren Preisen als im Wochenmittel. Das fallende 7-Tage-Momentum von rund 1,7 Cent pro Tag verstärkt diesen Effekt. Samstag, 2. Mai 2026: Tendenz stabil. Nach dem Feiertag normalisiert sich das Preisniveau. Die Wochentagsstatistik zeigt samstags typischerweise leicht höhere Preise, dieser Effekt wird jedoch durch den anhaltend fallenden Markttrend weitgehend neutralisiert. Sonntag, 3. Mai 2026: Tendenz stabil. Ähnliches Bild wie am Vortag. Der leicht rückläufige Rohölpreis (minus 0,9 Prozent über 48 Stunden) wirkt sich mit Zeitverzögerung preisdämpfend aus, etwa die Hälfte dieser Bewegung ist bereits eingepreist. Montag, 4. Mai 2026: Tendenz stabil. Montage sind üblicherweise die teureren Tage zum Tanken, doch der negative Makrotrend dämpft diesen Effekt deutlich ab. Es ist nicht mit nennenswerten Preissprüngen zu rechnen. Zum Feiertag am 1. Mai 2026: An diesem bundesweiten Feiertag sind alle 16 Bundesländer betroffen. Die empirische Auswertung der vergangenen zwei Jahre zeigt, dass Feiertage selbst nur einen minimalen direkten Einfluss auf das Preisniveau haben. Der eigentliche Preiseffekt entsteht meist an den Vortagen durch erhöhte Tanknachfrage vor Ausflügen und Kurzreisen. Da der 1. Mai dieses Jahr auf einen Freitag fällt, ergibt sich ein verlängertes Wochenende ohne klassischen Brückentag. Die Rohüberschussanalyse zeigt ein wichtiges Signal: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt mit 39,6 Cent pro Liter unter dem Vierwochenmittel von 41,4 Cent. Besonders beim Diesel ist die Marge mit 58,3 Cent deutlich unter dem üblichen Niveau von 66,5 Cent gedrückt. Diese Situation deutet darauf hin, dass die Konzerne unter Druck stehen und kurzfristig Preiserhöhungen anstreben könnten, um ihre Margen wieder auf das gewohnte Niveau zu bringen. Dieser Faktor steht dem fallenden Gesamttrend entgegen und sorgt für die insgesamt stabile Prognose ab Samstag. Das hier verwendete Berechnungsmodell vereint zahlreiche Einflussfaktoren zu einer Gesamtprognose und muss dabei erhebliche Komplexitäten berücksichtigen. Die Wochentagseffekte basieren auf einer 13-jährigen Datenhistorie mit exponentieller Gewichtung, sodass aktuelle Marktverhaltensmuster stärker einfließen als veraltete Muster. Rohölpreisänderungen werden asymmetrisch modelliert, da Preiserhöhungen erfahrungsgemäß schneller an der Zapfsäule ankommen als Senkungen, die sich über etwa zehn bis elf Tage verteilen. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle Bundesländer aggregiert und mit empirischen Preiseffekten aus zwei Jahren Beobachtung verknüpft. Die aktuelle Marktvolatilität mit einer durchschnittlichen Tagesspanne von 13,7 Cent liegt deutlich über dem üblichen Niveau, weshalb alle Prognosekomponenten zusätzlich gedämpft werden. Zudem erkennt das System fallende oder steigende Marktregime und reduziert in solchen Phasen das Gewicht von Wochentagsmustern, die gegen den Trend laufen, da diese dann statistisch weniger zuverlässig sind.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta