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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 08.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Mittwoch, dem 08.04. um 17:40 Uhr Die Spritpreise stehen vor einer leichten Entspannung, getrieben vom deutlich gefallenen Rohölpreis und einer historisch hohen Gewinnmarge der Mineralölkonzerne, die mittelfristig Preissenkungen wahrscheinlich macht. Mittwoch, 8. April 2026: Die Preise bleiben heute weitgehend stabil. Der massive Ölpreisrückgang von 7,5 Prozent in den letzten 24 Stunden wirkt sich erst zeitversetzt aus. Der übliche Wochentagseffekt ist durch die extreme Ölpreisbewegung gedämpft. Donnerstag, 9. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der günstigere Rohölpreis beginnt sich stärker durchzusetzen. Etwa ein Drittel der Senkung dürfte dann bereits eingepreist sein. Dies ist traditionell ein günstiger Tankwochentag. Freitag, 10. April 2026: Ebenfalls leicht fallende Tendenz. Der Ölpreiseffekt verstärkt sich weiter, allerdings wirkt der Freitag normalerweise etwas preistreibend vor dem Wochenende. Unterm Strich bleibt ein leichter Abwärtstrend. Samstag, 11. April 2026: Weiterhin leicht fallende Tendenz. Obwohl der Samstag üblicherweise der teuerste Wochentag ist, überwiegt der Effekt des stark gefallenen Rohöls, das seine Wirkung nach etwa elf Tagen zu rund 90 Prozent entfaltet haben wird. Im Prognosezeitraum befinden sich Deutschland mitten in der Osterferienzeit. Am 8. April 2026 beginnen für rund 6 Prozent der Bevölkerung die Ferien, während gleichzeitig für etwa 88 Prozent Ferienzeit herrscht. An diesem Tag enden die Ferien bereits für 51 Prozent der Bevölkerung. In den Folgetagen nimmt die Ferienquote kontinuierlich ab: Am 9. April 2026 sind noch 50 Prozent in Ferien mit Ferienende für 18 Prozent, am 10. April 2026 sind es noch 37 Prozent mit Ferienende für 27 Prozent, und am 11. April 2026 ebenfalls 37 Prozent mit Ferienende für 31 Prozent. Diese Rückreisewellen führen erfahrungsgemäß zu leicht erhöhter Tanknachfrage, was die Preise minimal stützt. Der Effekt wird jedoch durch die anderen Faktoren überlagert. Die Rohüberschussanalyse liefert ein klares Signal: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei 45,7 Cent pro Liter und damit 8,6 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 37,1 Cent. Dieser Wert überschreitet deutlich das 80. Perzentil der Jahresverteilung von 39,5 Cent. Besonders auffällig ist die Situation beim Diesel mit einer Abweichung von 20,6 Cent über dem Mittel. Diese historisch hohe Marge deutet darauf hin, dass die Konzerne Spielraum für Preissenkungen haben. Erfahrungsgemäß normalisieren sich solche überhöhten Margen innerhalb von etwa 14 Tagen durch eine Preiskorrektur nach unten. Der Rohölpreis ist innerhalb von 24 Stunden um 7,5 Prozent gefallen, innerhalb von 48 Stunden sogar um rund 9 Prozent. Nach dem asymmetrischen Preisanpassungsmodell werden Ölpreissenkungen langsamer an die Verbraucher weitergegeben als Erhöhungen. Die durchschnittliche Anpassungszeit bei fallenden Preisen beträgt etwa fünf Tage, wobei 90 Prozent der Senkung erst nach gut elf Tagen vollständig eingepreist sind. Der mittelfristige 28-Tage-Trend zeigt allerdings einen steigenden Markt mit etwa 0,8 Cent pro Tag, was den kurzfristigen Senkungsdruck teilweise kompensiert. Das hier verwendete Prognosemodell vereint mehrere unabhängige Faktoren in einem Gesamtscore. Es berücksichtigt empirisch ermittelte Wochentagsmuster aus 13 Jahren Datenhistorie mit exponentieller Gewichtung, wobei jüngere Daten stärker einfließen. Der Ölpreiseffekt wird asymmetrisch modelliert, da Tankstellen Kostensteigerungen schneller weitergeben als Senkungen. Kalendereffekte wie Feiertage, Ferienzeiten und Brückentage werden bevölkerungsgewichtet über alle 16 Bundesländer erfasst. Das kurzfristige Sieben-Tage-Momentum und der mittelfristige 28-Tage-Makrotrend fließen ebenfalls ein. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Gewinnmarge mit historischen Verteilungen. Bei extremen Marktbewegungen wie dem aktuellen Ölpreiseinbruch werden die üblichen Wochentagsmuster automatisch gedämpft, da in solchen Phasen der Ölpreistrend dominiert. Die Kalibrierung der Prognosewerte erfolgt durch Backtesting gegen historische Preisverläufe.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

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