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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 20.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Montag, dem 20.04. um 09:15 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einem klaren Abwärtstrend, der sich in den kommenden Tagen fortsetzen dürfte. Montag, 20. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der jüngste Ölpreisanstieg von knapp 3 Prozent bremst die Abwärtsbewegung etwas, doch das negative Momentum überwiegt. Dienstag, 21. April 2026: Weitgehend stabile Preise. Dienstage zeigen historisch oft leichte Preisaufschläge, was dem fallenden Trend entgegenwirkt. Mittwoch, 22. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Wochentag verhält sich neutral, sodass der übergeordnete Abwärtstrend wieder deutlicher durchschlägt. Donnerstag, 23. April 2026: Deutlich fallende Tendenz. Donnerstage sind statistisch die günstigsten Tanktage, was den ohnehin fallenden Markt zusätzlich verstärkt. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Die aktuelle Marktlage ist geprägt von zwei gegenläufigen Kräften. Einerseits ist der Rohölpreis innerhalb von 24 Stunden um knapp 3 Prozent gestiegen, was normalerweise zeitnah an die Zapfsäulen weitergegeben wird. Andererseits zeigt das 7-Tage-Momentum einen klaren Preisrückgang von rund 0,8 Cent pro Tag bei Super und E10 sowie etwa 2,0 Cent pro Tag bei Diesel. Auch der längerfristige 28-Tage-Makrotrend bestätigt diese Abwärtsbewegung mit etwa 0,5 Cent pro Tag. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse. Der aktuelle Rohüberschuss bei Super E5 liegt bei 46,1 Cent pro Liter, während das 4-Wochen-Mittel nur 40,7 Cent beträgt. Die Abweichung von plus 5,4 Cent liegt oberhalb des 80-Prozent-Perzentils der Jahresverteilung. Das bedeutet: Die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne sind historisch betrachtet ungewöhnlich hoch. Erfahrungsgemäß führt eine solche Situation binnen etwa 14 Tagen zu einer Preiskorrektur nach unten. Bei E10 zeigt sich ein ähnliches Bild mit einer Margenabweichung von plus 5,4 Cent. Lediglich bei Diesel bewegt sich die Marge im normalen Bereich. Das verwendete Prognosemodell berücksichtigt eine Vielzahl von Faktoren, deren Zusammenspiel die Komplexität von Spritpreisprognosen verdeutlicht. Die Wochentagsanalyse basiert auf 13 Jahren historischer Daten mit exponentieller Gewichtung, wobei jüngere Beobachtungen stärker einfließen als ältere. Das Ölpreismodell arbeitet asymmetrisch: Preisanstiege beim Rohöl werden erfahrungsgemäß schneller an die Tankstellen weitergegeben als Preissenkungen, was als Rockets-and-Feathers-Effekt bekannt ist. Die Halbwertszeit für Anstiege beträgt etwa 3 Tage, für Senkungen hingegen knapp 5 Tage. Hinzu kommen das kurzfristige 7-Tage-Momentum und der mittelfristige 28-Tage-Makrotrend, die beide gewichtet berechnet werden. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Marge mit statistischen Schwellenwerten aus der Jahresverteilung. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, der jedoch in Phasen mit stark fallenden oder steigenden Trends gedämpft wird, um fehlerhafte Signale zu vermeiden. Trotz dieser vielschichtigen Berechnung bleibt jede Prognose mit Unsicherheit behaftet, da unvorhergesehene Ereignisse wie geopolitische Entwicklungen oder Raffinerieausfälle nicht abgebildet werden können.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta