Alle Benzinpreise in
der Nähe, aktuell und schnell

Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 22.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Mittwoch, dem 22.04. um 09:15 Uhr Die Spritpreise befinden sich in einer deutlichen Abwärtsphase, die sich bis zum Wochenende fortsetzen dürfte. Mittwoch, 22. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Wochentag ist historisch etwas günstiger als der Wochendurchschnitt. Das 7-Tage-Momentum zeigt weiterhin nach unten, ebenso der mittelfristige Makrotrend. Der leichte Ölpreisanstieg von rund einem Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden bremst den Rückgang minimal. Donnerstag, 23. April 2026: Fallende Tendenz. Der Donnerstag ist statistisch der günstigste Wochentag und liegt im Schnitt etwa 0,6 Cent unter dem Wochenmittel. In Kombination mit dem anhaltend negativen Preistrend ergibt sich die stärkste Abwärtsdynamik im gesamten Prognosezeitraum. Freitag, 24. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Die Wochentagskomponente ist noch leicht unterdurchschnittlich, allerdings schwächer ausgeprägt als am Donnerstag. Momentum und Makrotrend wirken weiterhin preissenkend. Samstag, 25. April 2026: Leicht fallende Tendenz. Der Samstag wäre isoliert betrachtet ein Tag mit leicht überdurchschnittlichen Preisen. Allerdings überlagert der klar fallende Markttrend dieses Muster, sodass das normalerweise teurere Wochenendniveau gedämpft wird. Die Preise dürften dennoch leicht über dem Freitagsniveau liegen. Im gesamten Prognosezeitraum sind keine Feiertage, Ferienzeiten oder Brückentage zu verzeichnen. Kalendereffekte spielen daher keine besondere Rolle. Zur Lage und den Bewertungsansätzen ist festzuhalten, dass aktuell zwei Kräfte dominieren. Einerseits das kurzfristige Momentum, das mit etwa minus 0,4 Cent pro Tag für Super E5 einen klaren Abwärtstrend zeigt. Andererseits der mittelfristige Makrotrend, der über 28 Tage betrachtet mit rund minus 0,5 Cent pro Tag ebenfalls deutlich nach unten weist. Die Rohölnotierungen sind zwar zuletzt leicht gestiegen, die Weitergabe an der Zapfsäule erfolgt jedoch typischerweise schnell, während der übergeordnete Abwärtstrend bestehen bleibt. Besonders aufschlussreich ist die Rohüberschussanalyse. Der Rohüberschuss, also die Differenz zwischen dem Netto-Verkaufspreis und den Kosten für Rohöl sowie den fixen staatlichen Abgaben, liegt bei Super E5 derzeit bei etwa 44,0 Cent pro Liter. Das Vier-Wochen-Mittel beträgt 41,0 Cent pro Liter, die Abweichung von plus 3,0 Cent bewegt sich aber noch innerhalb des Normalbandes zwischen 36,3 und 45,9 Cent. Es besteht also weder ein akuter Erhöhungsdruck durch gequetschte Margen noch ein signifikanter Senkungsdruck durch überhöhte Gewinne. Bei Diesel liegt die Marge mit etwa 60,5 Cent pro Liter sogar rund 6 Cent unter dem Vier-Wochen-Mittel von 66,8 Cent, was auf besonders geringe Spielräume hindeutet. Für die nächsten Tage ergibt sich daraus kein Sondersignal. Das hier verwendete Berechnungsmodell ist vielschichtig aufgebaut. Es kombiniert historische Wochentagsmuster aus 13 Jahren Preisdaten mit exponentieller Gewichtung, um sowohl langfristige Strukturen als auch aktuelle Marktregime zu erfassen. Hinzu kommen asymmetrische Ölpreiseffekte, bei denen Anstiege schneller weitergegeben werden als Senkungen, sowie kurzfristige und mittelfristige Trendkomponenten. Die Rohüberschussanalyse prüft zusätzlich, ob die Gewinnmargen der Mineralölkonzerne untypisch hoch oder niedrig sind, was auf bevorstehende Korrekturen hindeuten kann. Kalendereffekte wie Feiertage oder Ferienzeiten werden ebenfalls berücksichtigt, spielen aber in diesem Zeitraum keine Rolle. Die Volatilität der letzten sieben Tage liegt mit etwa 10,4 Cent Tagesspanne im Normalbereich, sodass keine Dämpfung extremer Signale erforderlich ist. All diese Faktoren fließen gewichtet in einen Gesamtscore ein, dessen empirische Treffsicherheit durch Backtests validiert wird.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta