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Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.

Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung

für den 03.04.2026

benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Freitag, dem 03.04. um 17:40 Uhr Die Osterferienzeit mit bundesweiten Feiertagen sorgt für erhöhte Nachfrage, während die überdurchschnittlich hohe Marge der Mineralölkonzerne mittelfristig Preiskorrekturen nach unten erwarten lässt. Freitag, 3. April 2026: Karfreitag ist bundesweiter Feiertag, 87 Prozent der Bevölkerung befinden sich bereits in den Osterferien. Die Tendenz zeigt leicht nach oben. Der typische Freitagsaufschlag kombiniert mit Feiertagseffekten und dem anhaltenden Aufwärtstrend der vergangenen Woche prägt das Bild. Samstag, 4. April 2026: Kein Feiertag mehr, aber weiterhin Ferienzeit für die große Mehrheit. Die Tendenz bleibt leicht steigend, allerdings etwas abgeschwächt gegenüber dem Vortag. Der Samstagseffekt wirkt noch preistreibend. Sonntag, 5. April 2026: Der günstigste Tag im Prognosezeitraum. Sonntage zeigen traditionell leicht niedrigere Preise als das Wochenmittel. Die Tendenz stabilisiert sich auf nahezu unverändertem Niveau. Montag, 6. April 2026: Ostermontag ist erneut bundesweiter Feiertag für alle Bundesländer. Für rund 6 Prozent der Bevölkerung, insbesondere in Brandenburg und Thüringen, ist der Dienstag Ferienanfang. Der Montag gilt als klassischer Rückreisetag zum Ferienende, was typischerweise nochmals erhöhte Tankstellennachfrage und damit leicht steigende Preise mit sich bringt. Zur Einordnung der Gesamtsituation: Die Rohüberschussanalyse zeigt eine aktuell ungewöhnlich hohe Gewinnmarge der Mineralölkonzerne. Der Rohüberschuss liegt bei etwa 44,3 Cent pro Liter Super E5 und damit rund 8,7 Cent über dem Vier-Wochen-Durchschnitt von 35,6 Cent. Auch bei Diesel ist die Abweichung mit knapp 19 Cent über dem Mittelwert noch deutlicher. Diese Werte befinden sich oberhalb des 80-Prozent-Perzentils der Jahresverteilung. Historisch betrachtet führen solche Margenüberhänge binnen etwa zwei Wochen zu Preiskorrekturen nach unten, da die Konzerne nicht dauerhaft oberhalb des Marktüblichen verdienen können, ohne Kunden zu verlieren. Kurzfristig überlagern jedoch die Feriennachfrage und der positive Preistrend der letzten sieben Tage mit durchschnittlich 1,6 Cent Anstieg pro Tag diesen mittelfristigen Senkungsdruck. Der Ölpreis stieg in den vergangenen 24 Stunden um 0,4 Prozent und über 48 Stunden um 0,6 Prozent. Diese Anstiege werden erfahrungsgemäß zügig an die Tankstellen weitergegeben, während Senkungen deutlich langsamer durchschlagen. Die Komplexität dieses Prognosemodells ergibt sich aus dem Zusammenspiel mehrerer unabhängiger Faktoren, die jeweils unterschiedliche Zeitskalen und Wirkungsmechanismen aufweisen. Das Wochentagsmuster basiert auf einer exponentiell gewichteten Auswertung von 13 Jahren Preisdaten, wobei aktuelle Beobachtungen stärker einfließen als historische. Die Kalendereffekte werden über alle 16 Bundesländer bevölkerungsgewichtet aggregiert, da Ferien und Feiertage regional unterschiedlich fallen. Der Ölpreiseinfluss folgt einem asymmetrischen Modell, das die empirisch belegte schnellere Weitergabe von Preiserhöhungen gegenüber Senkungen abbildet. Die Rohüberschussanalyse vergleicht die aktuelle Tankstellenmarge mit Schwellenwerten aus der Jahresverteilung und gibt Hinweise auf mittelfristige Korrekturbewegungen. All diese Komponenten werden zu einem Gesamtscore verdichtet, dessen Aussagekraft durch Backtesting kalibriert wurde, um realistische Wahrscheinlichkeitsaussagen zu ermöglichen.

Berta, deine Benzinpreis-Assistentin.

Berta Hallo, wie kann ich dir helfen?

Berta