"Kraftstoffpreise steigen stark, doch Tankrabatt ab 1. Mai entlastet"
Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind erneut stark angestiegen. Super E10 verteuerte sich um 14,1 Cent und Diesel um 16,3 Cent, was den stärksten Anstieg seit der Einführung der 12-Uhr-Regel darstellt. Diese Regel erlaubt Preisanhebungen nur einmal täglich. Parallel dazu haben Bundestag und Bundesrat einen Tankrabatt beschlossen, der ab dem 1. Mai eine zweimonatige Senkung der Mineralölsteuer um rund 17 Cent vorsieht. Ursache für den Preisanstieg ist offenbar der Anstieg des Ölpreises über 100 Dollar pro Barrel. Verbraucherschützer und Bundesfinanzminister erwarten, dass die Steuersenkungen die Verbraucher erreichen.
Quelle: www.zeit.deE-Control zwingt OMV zur vollständigen Umsetzung der Spritpreisbremse
Die E-Control hat klargestellt, dass die OMV die von der Regierung beschlossene Spritpreisbremse vollständig umsetzen muss. Diese sieht vor, dass sowohl Staat als auch Mineralölkonzerne jeweils fünf Cent pro Liter zur Reduzierung der Treibstoffpreise beitragen. Die OMV wollte eine vollständige Weitergabe der Preisreduktion aufgrund ihrer hohen Importabhängigkeit zunächst nur teilweise umsetzen. E-Control wies jedoch darauf hin, dass die OMV keinen Verlust eines angemessenen Gewinns nachweisen konnte, so ORF.at. Die Maßnahme sei in den letzten Tagen vollständig umgesetzt worden.
Quelle: orf.atDeutschland plant Steuerentlastung: 17 Cent weniger pro Liter Diesel und Benzin
Laut einem Bericht von www.faz.net plant Deutschland eine steuerliche Entlastung für Autofahrer: Die Mineralölsteuer auf Diesel und Benzin soll in den nächsten zwei Monaten um etwa 17 Cent pro Liter gesenkt werden. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, dass diese Maßnahme sowohl Bürger als auch Unternehmen betreffen wird. Ziel der Senkung sei es, die Haushalte in einer wirtschaftlich herausfordernden Zeit zu entlasten und die Mobilität zu fördern. Es wird erwartet, dass die temporäre Steuerreduktion positive Auswirkungen auf die Kaufkraft haben könnte.
Quelle: www.faz.netHohe Spritpreise belasten Pendler auf dem Land besonders stark
Die Augsburger Allgemeine berichtet, dass die hohen Spritpreise besonders Menschen auf dem Land treffen, die kaum Alternativen zum Auto haben. Pendler, deren tägliche Wegstrecken zum Arbeitsplatz nur mit dem Auto zurückgelegt werden können, sind stark betroffen. Arbeiten im Home-Office ist für viele Berufsgruppen keine Option. Der Artikel kritisiert, dass über Jahre zu wenig in den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in ländlichen Gebieten investiert wurde. Eine Senkung der Energiesteuer sei ein guter Schritt, doch es müsse mehr getan werden, um die Auswirkungen des Spritpreishochs abzufedern.
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de