Neue Ära des E-Auto-Ladens: 800-Volt-Systeme setzen sich durch
Ein hohes Ladetempo verkürzt das Laden des Elektroautos dramatisch. Beim Bordnetz sind 800 Volt Ladespannung das Maß der Dinge – ein Modell soll sogar 1000 V bekommen. Zum Verkürzen der Ladezeit neuer Elektroautos ist die elektrische Plattform einer der Angriffspunkte. Einige Hersteller ragen heraus, indem sie ihre Wagen auf eine 800-Volt-Plattform heben. Seit Kurzem fährt auch der neue Mercedes CLA mit 800 Volt vor, demnächst folgt BMW mit der Neuen Klasse. Auch der neue Volvo XC90 wird ab Modelljahr 2026 auf einer 800-Volt-Bordarchitektur stehen. Aktuell prescht BYD vor: Der chinesische Hersteller nimmt Vorbestellungen für zwei Modelle mit 1000-Volt-Bordnetz an: Es sind das Premium-Modell Han L sowie das große SUV Tang L. Der Hauptgrund für die höhere Bordspannung in Elektroautos liegt in verkürzter Ladezeit. In den vergangenen Jahren brachten mehrere Hersteller Autos heraus, die anstelle von 400 auf 800 Volt-Basis stehen. Es halbiert nicht nur die Ladezeiten, sondern sorgt auch für Gewichtsersparnis, weil Leitungsquerschnitte und Isolierungen einen geringeren Durchmesser haben können, berichtet AUTO BILD.
Quelle: autobild.deBMW startet weltweiten Rückruf wegen Brandgefahr im Motorraum
Der Münchner Autobauer BMW hat aufgrund möglicher Brandgefahr im Motorraum einen großen Rückruf gestartet. Ursache ist ein defekter Starter, der durch eindringendes Wasser Korrosion und Startprobleme verursachen kann. Schlimmstenfalls droht ein Kurzschluss, der zu einem Fahrzeugbrand führt. Laut Autobild.de sind weltweit Hunderttausende Fahrzeuge betroffen, darunter allein 136.500 in Deutschland und fast 195.000 in den USA. Modelle, die zwischen September 2015 und September 2021 produziert wurden, sind gefährdet. BMW empfiehlt, die betroffenen Autos nur im Freien zu parken, um Sicherheitsrisiken zu minimieren. Der defekte Starter wird ausgetauscht und teilweise durch eine stärkere Batterie ersetzt. Über die Kosten der Rückrufaktion schweigt der Konzern. Der Prozess erfordert eine Meldung an das Kraftfahrt-Bundesamt und einen verpflichtenden Rückruf. Eigentümer müssen einen Werkstatttermin vereinbaren, wobei die Reparatur kostenlos ist. Bei Ignorieren droht Ärger mit den Behörden.
Quelle: autobild.deFeuer in russischer Raffinerie nach ukrainischem Drohnenangriff
In der Nacht brach im Afipsky-Ölraffinerie in Südrussland ein Feuer aus, nachdem die Ukraine ihre Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Feindes verstärkte, was die Treibstoffknappheit verschärft. Laut Bloomberg ereignete sich der Angriff mindestens zum zwölften Mal in diesem Monat, da die Ukraine ihre Drohnenangriffe intensivierte, nachdem die US-Versuche, einen Friedensplan zu vermitteln, ins Stocken geraten waren. Da der Treibstoff knapp wird, plant Moskau, das Benzinexportverbot bis Jahresende zu verlängern und die Dieselausfuhren zu beschränken. Dronentrümmer fielen auf eine der Einheiten der Afipsky-Anlage, was zu einem Feuer auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern führte, das inzwischen gelöscht wurde, wie regionale Notfalldienste auf Telegram mitteilten. Die Drohnen trafen die Primärverarbeitungseinheit AT-22/4 mit einer Jahreskapazität von 3 Millionen Tonnen. Afipsky wurde zuletzt vor weniger als einem Monat angegriffen und gehört zu den kleineren Einrichtungen des Landes. Laut Rigzone sind die Raffinerieabläufe Russlands seit Juli um mindestens 7 Prozent zurückgegangen.
Quelle: rigzone.comBP erwartet steigende Ölnachfrage bis 2030 trotz vergangener Prognosen
BP hat erklärt, dass die Ölnachfrage bis zum Ende dieses Jahrzehnts weiter wachsen wird, und revidierte damit frühere Prognosen, dass der Höhepunkt in naher Zukunft erreicht werden könnte. Insbesondere wachsender Verbrauch in aufstrebenden Märkten, langsame Fortschritte bei der Energieeffizienz, geopolitische Spannungen und der anhaltende Bedarf an Petrochemikalien deuten nun darauf hin, dass der Höhepunkt der Ölnachfrage frühestens 2030 erreicht wird. Laut BP's jährlichem Energieausblick wird der Verbrauch in fünf Jahren voraussichtlich 103,4 Millionen Barrel pro Tag betragen, gegenüber 102,2 Millionen in diesem Jahr. Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat den globalen Trend weg von ambitionierten Energiewende-Zielen beschleunigt. BP steht unter Druck seitens des aktivistischen Investors Elliott Investment Management, sich verstärkt auf Öl und Gas zu konzentrieren, und die neue Analyse unterstützt diese Ausrichtung. Laut Rigzone rücken BP und andere Unternehmen von früheren Einschätzungen über die Zukunft der Ölnachfrage ab.
Quelle: rigzone.com