EIA hebt Preisprognosen für Rohöl 2025 an, 2026 günstiger erwartet
Die U.S. Energy Information Administration (EIA) hat in ihrem neuesten kurzfristigen Energieausblick die Durchschnittspreisprognosen für Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) für die Jahre 2025 und 2026 angehoben. Laut EIA soll der Durchschnittspreis 2025 bei 65,00 USD pro Barrel liegen, im Folgejahr sinkt er auf 48,50 USD. Zuvor hatten die Prognosen 64,16 USD für 2025 und 47,77 USD für 2026 betragen. Im aktuellen Bericht wird für das vierte Quartal 2025 ein Preis von 58,05 USD und für das erste Quartal 2026 ein Preis von 47,97 USD prognostiziert. J.P. Morgan erwartet, dass der WTI-Preis 2025 bei durchschnittlich 62 USD und im nächsten Jahr bei 53 USD liegen wird. Diese Anpassungen spiegeln die tatsächlichen Preise des laufenden Jahres wider und berücksichtigen wirtschaftliche Faktoren, die die Nachfrage und Preisgestaltung für Rohöl beeinflussen.
Quelle: rigzone.comWTI-Rohöl fällt auf Fünf-Monats-Tief nach Gaza-Friedensfortschritt
WTI-Rohöl setzt seine Verluste fort und erreicht ein Fünf-Monats-Tief, nachdem Israel und Hamas die erste Phase des Gaza-Friedensplans genehmigen. Die geopolitischen Risikoaufschläge verringern sich, was den Verkaufsdruck auf Öl erhöht. Technisch bleibt der negative Trend bestehen, da die Preise unter den 21-, 50- und 100-Tage-SMA liegen und der RSI etwa bei 35 verweilt, was Raum für weitere Verluste lässt. Ein Bruch unter die Unterstützung von 59,50 USD könnte den Weg zu weiteren Tiefstständen eröffnen. Lt. FXStreet deuten Momentum-Indikatoren auf eine fortbestehende Abwärtstendenz hin, solange WTI nicht über der Mitte des 62er-Bereichs zurückerobert wird.
Quelle: fxstreet.de.comEinigung im Autogipfel: Flexiblere Pläne für Verbrenner-Aus ab 2035
Beim jüngsten Autogipfel hat die Bundesregierung ihre Position zum Verbrenner-Aus ab 2035 neu definiert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) betonen die Notwendigkeit, Flexibilität in der Umstellung auf E-Mobilität zu gewährleisten, während die SPD Vorbehalte gegen eine Aufweichung der Pläne hat. Die EU plant, ab 2035 keine neuen Fahrzeuge mehr zuzulassen, die mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden, was insbesondere in Deutschland auf Widerstand stößt. AUTO BILD berichtet, dass die deutsche Haltung entscheidenden Einfluss auf EU-Ebene hat und die Diskussion um die Zukunft der Verbrenner-Technologie weiterhin polarisiert. Der Verband der Autoindustrie fordert ebenfalls eine Kurskorrektur in der EU-Klimapolitik, da die Umstellung auf Elektrofahrzeuge nicht flächendeckend bereit sei. Dies könnte Auswirkungen auf den geplanten Ausstieg im Jahr 2035 haben.
Quelle: autobild.deWTI-Ölpreis fällt nach Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas
Der WTI-Preis gibt im frühen asiatischen Handel am Freitag auf etwa 61,20 USD nach. Israel und Hamas haben ein Abkommen über einen Waffenstillstand im Gazastreifen unterzeichnet. Stagnierende Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine könnten den Abwärtstrend von WTI begrenzen. West Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, verliert an Bodenhaftung angesichts nachlassender geopolitischer Spannungen im Nahen Osten. Händler werden genau beobachten, wie lange die Schließung der US-Bundesregierung andauern wird. Bloomberg berichtete, dass Israel ein Waffenstillstandsabkommen im Gazastreifen umgesetzt hat, nachdem es eine Vereinbarung mit Hamas über die Freilassung aller Geiseln erzielt hat. Dieses Abkommen sieht ein Ende der Feindseligkeiten im Gazastreifen, einen teilweisen Rückzug Israels und die Freilassung von Geiseln durch Hamas im Austausch für Gefangene vor. Die nachlassenden Spannungen im Nahen Osten, der Quelle eines Drittels des weltweiten Rohöls, ziehen den WTI-Preis nach unten.
Quelle: fxstreet.de.com