Alle Benzinpreise in
der Nähe,
aktuell und schnell
Aktuelle Dieselpreise und Benzinpreise von Tankstellen in ganz Deutschland.
Prognose & Analyse der Benzinpreisentwicklung
für den 30.03.2026
benzinpreis.de Prognose, ausgegeben am Montag, dem 30.03. um 01:40 Uhr Die Osterferien beginnen in zahlreichen Bundesländern, der Rohölpreis ist zuletzt gestiegen und die Preistendenz zeigt zum Wochenstart klar nach oben – ab Wochenmitte entspannt sich die Lage aber wieder. Montag, 30. März 2026: Die Preise steigen deutlich. Der Wochenstart ist traditionell ein teurer Tanktag, hinzu kommt der gestiegene Ölpreis und der Ferienanfang für rund 45 Prozent der Bevölkerung. Wer kann, sollte nicht heute tanken. Dienstag, 31. März 2026: Die Preise bleiben auf erhöhtem Niveau. Der Dienstag zeigt weiterhin eine steigende Tendenz, wenn auch etwas schwächer als der Montag. Die Ferienzeit läuft in vielen Bundesländern, was die Nachfrage stützt. Mittwoch, 1. April 2026: Die Lage stabilisiert sich. Der Mittwoch ist historisch ein günstiger Tanktag, was die aufwärts gerichteten Faktoren weitgehend ausgleicht. Die Preise dürften sich kaum verändern. Donnerstag, 2. April 2026: Ein guter Tag zum Tanken. Der Donnerstag ist der statistisch günstigste Wochentag, was die übrigen preistreibenden Faktoren vollständig kompensiert. Die Tendenz ist stabil bis leicht nachgebend. Kalenderereignisse im Prognosezeitraum Am 30. März 2026 beginnen in zwölf Bundesländern die Osterferien, darunter Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Saarland, Berlin, Sachsen und weitere. Für rund 85 Prozent der Bevölkerung ist während des gesamten Prognosezeitraums Ferienzeit. Der Sonntag vor dem Ferienstart war bereits der Vortag vor Ferienanfang für 45 Prozent der Bevölkerung. Erfahrungsgemäß führt der Ferienbeginn zu einer erhöhten Nachfrage an Tankstellen durch Reiseverkehr, was die Preise besonders an den ersten Ferientagen leicht nach oben drückt. Situation und Bewertungsansätze Die aktuelle Marktlage zeigt mehrere parallel wirkende Faktoren. Der Rohölpreis ist innerhalb von 24 Stunden um knapp 2,0 Prozent gestiegen. Solche Anstiege werden von den Tankstellen erfahrungsgemäß schnell weitergegeben, während Preissenkungen beim Öl deutlich langsamer an die Verbraucher durchgereicht werden. Das 7-Tage-Momentum zeigt einen steigenden Trend von etwa 0,6 Cent pro Tag bei Super, was die kurzfristige Aufwärtsbewegung bestätigt. Auch der mittelfristige 28-Tage-Makrotrend weist mit rund 0,4 Cent pro Tag nach oben. Die Rohüberschussanalyse liefert einen interessanten Befund: Die aktuelle Marge der Mineralölkonzerne liegt bei Super E5 mit 35,3 Cent pro Liter leicht über dem 4-Wochen-Mittel von 34,9 Cent. Bei Diesel ist die Situation deutlicher – hier beträgt die Marge 64,0 Cent pro Liter und liegt damit rund 12 Cent über dem 4-Wochen-Durchschnitt von 52,0 Cent. Die Diesel-Marge befindet sich über dem 80-Prozent-Perzentil der Jahresverteilung, was historisch betrachtet auf Preisdruck nach unten hindeutet. Eine Korrektur nach unten ist binnen etwa 14 Tagen wahrscheinlich, wobei dieser Effekt kurzfristig von den stärkeren Faktoren überlagert wird. Das Wochentagsmuster spielt eine zentrale Rolle: Montag und Dienstag liegen typischerweise etwa 0,3 beziehungsweise 0,2 Cent über dem Wochendurchschnitt, während Mittwoch und Donnerstag mit 0,3 beziehungsweise 0,4 Cent darunter liegen. Zur Komplexität des Berechnungsmodells Die hier verwendete Prognose basiert auf einem mehrdimensionalen Scoring-System, das verschiedene Einflussfaktoren gewichtet zusammenführt. Das Wochentagsmuster stützt sich auf exponentiell gewichtete Durchschnitte aus 13 Jahren Preisdaten mit über 4.400 Beobachtungen, wobei jüngere Daten stärker gewichtet werden. Das Ölpreismodell berücksichtigt die empirisch nachgewiesene Asymmetrie bei der Preisweitergabe – Anstiege werden mit einer Halbwertszeit von etwa 3 Tagen weitergegeben, Senkungen dagegen mit knapp 5 Tagen. Die Kalendereffekte basieren auf einer populationsgewichteten Analyse aller 16 Bundesländer über zwei Jahre mit separater Erfassung von Feiertagen, Ferienzeiten, Brückentagen und deren jeweiligen Vorabenden. Hinzu kommen kurzfristiges Momentum und mittelfristiger Makrotrend sowie die Rohüberschussanalyse, die das Margenverhalten der Konzerne über einen 48-Tage-Zeitraum auswertet und mit den Perzentilen der Jahresverteilung abgleicht. Alle Einzelkomponenten werden zu einem Gesamtscore zwischen minus drei und plus drei aggregiert, der dann in eine Tendenzaussage übersetzt wird.